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CONTINUUM

31. August - 27. Oktober 2018


Michael Craik
Gisela Hoffmann

 

Zur Eröffnung der Ausstellung,
Freitag, 31. August 2018, 19 – 22 Uhr,
lade ich Sie und Ihre Begleitung herzlich ein.


Die Galerie ist am Samstag, dem 1. September 2018 und wegen „Falling Spaces“
vom 9. bis 23. September 2018 in den Scheidt´schen Hallen, Essen-Kettwig, geschlossen.

Öffnungszeiten: Do + Fr 14:30 - 18:30 Sa 12:30 - 15:30 Uhr und nach Vereinbarung.
Anlässlich der Düsseldorf Cologne Open Galleries ist unsere Galerie am Freitag, dem 7. September 2018,
bis 22 Uhr geöffnet



Zum ersten Mal zeigen wir Arbeiten von Michael Craik und Gisela Hoffmann zusammen in einer Ausstellung bei uns in der Galerie. Michael Craik war schon bei „Hydrophil“ im letzten Jahr mit einer Arbeit vertreten.

Michael Craik über seine Malerei:
Meine Arbeiten sind durch ein wiederholtes Auftragen und Entfernen von Farbe gekennzeichnet. Ich arbeite überwiegend mit Acryl auf Aluminium und in jüngster Zeit mit Aquarellfarben auf Papier. Unabhängig vom
gewählten Medium ist der Prozeß  der Aufdeckung der bestimmende Faktor meiner Arbeiten, realisiert durch ein Abtragen der Farbe und der jeweiligen Oberfläche – auf der Suche nach einem versteckten Bild, das irgendwo zwischen dem ersten und letzten Farbauftrag liegt.
Seit mehreren Jahren arbeite ich an vier verschiedenen Serien von Acrylbildern: Vestige (Rest), Scape (Land?-Schaft), Boundary (Grenze) und Trace (Spur). Jede Serie hat sich über einen bestimmten Zeitraum
entwickelt und unterscheidet sich von den anderen durch einen jeweils spezifischen Farbauftrag. Bei allen Arbeiten liegt der Focus immer auf den Bildrändern, wo das Abschleifen alternierende Farbschichten erkennbar macht, die durch Streichen, Gießen und Verteilen von Farbe entstehen. In diesem Sinne haben meine Arbeiten eine Beziehung zu geologischen Vorgängen eines Schichtenaufbaus und einer – erosion. In Schottland lebend, wird man permanent an Kräfte erinnert, die das Land formen. Mein Studio steht auf einer Klippe oberhalb eines Mündungsgebietes und gibt mir dadurch die Möglichkeit, den ständigen Wechsel der Gezeiten zu beobachten. Daß durch diese Beobachtung das Verstreichen von Zeit  in meine Arbeitsweise Eingang gefunden hat, ist mir wohl bewußt.
(Übersetzung: Wilfried Darlath)

Gisela Hoffmann über ihre Arbeiten:
Die Linie ist für mich in all meinen Arbeiten das definierende Medium. Sei es, dass die Linie zur Lineatur wird, eine Grenze setzt, Volumen andeutet, oder einen Rhythmus beschreibt. In jedem Fall erzeugt die Linie RAUM. Hierdurch entstehen wandelbare Zwischenräume, Spannungs-und Farbräume, aber auch Denk-und Klangräume. Indem ich textile Bänder
über Wände, Decken und Böden spanne, wird die Architektur zu meinem Bildträger. Die RAUMLINIEN  werden somit in Leere, Dichte, Transparenz, Rhythmus, Form und Volumen direkt physisch erfahrbar.

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