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CIRCADIANE RHYTHMIK

02.September - 01.Oktober 2016

Jan Glisman

 

 

die Galerie SCHMIDTundSCHÜTTE freut sich Circadiane Rhythmik, eine Ausstellung mit Arbeiten des Künstlers Jan Glisman, ankündigen zu dürfen. Eine Einführung wird am Eröffnungsabend von Dr. Peter Lodermeyer gehalten.

Sie und Ihre Freunde laden wir zur Eröffnung am Samstag, den 03. September 2016 ab 17 Uhr herzlich ein. Bitte beachten Sie die erweiterten Öffnungszeiten während der DC-Open:

Freitag 02.09. 18 - 22 Uhr
Samstag 03.09. 12 - 20 Uhr
Sonntag 04.09. 12 - 18 Uhr

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 

Jan Glisman ist Empiriker. Er nähert sich unterschiedlichen Medien in der Kunst, in dem er das jeweilige Material, das für seine Projekte dient, in seiner Wesensart auf vielfältigste Weise erkundet, erprobt und dessen physische Möglichkeiten durchkonjugiert.

Seine Kunst ist dabei immer ein Resultat aus einer Versuchsanordnung, bei welcher kausale Umstände den ausschlaggebenden Einfluss auf die Form der Arbeiten ausüben. Zufall und Natur als gestaltende Kräfte und das Potential des eingesetzten Materials modellieren das Werk, während der Künstler sich in seiner Formsprache weitgehend zurücknimmt.

Jan Glisman begann als Student an der Akademie der Bildenden Künste in Maastricht mit den Entwicklungen erster performaver Installationen. In einem über die Jahre aufbauenden Schaffensprozess konzipiert er Systeme, Materialien und Substanzen, die sich durch
die Beeinflussung physikalischer Prozesse wie Schwerkraft, Magnetismus oder Rotationsenergie selbstständig verändern und entwickeln. Konzeptionelles Experimentieren ist Antrieb seines künstlerischen Werkes.

Hierdurch wird eine Erkenntnis oder Empfindung konkretisiert, die er in konzeptioneller Auseinandersetzung mit der Umwelt im Experiment gewinnt. Ein derartiges Paradox löst er auf, indem er das Schaffen radikal dem Zufall, der innewohnenden Struktur des Materials und der Natur als gestaltender Kraft unterordnet .

Hierbei geht es um die Verzahnung von künstlerischer mit wissenschaftlicher Arbeit, sowie seine Bezugnahme auf ästhetische Merkmale des uns bekannten Kunstkanons. Diese Ebenen werden miteinander verbunden und erweitert, wodurch Glisman sich dem eigenhändigen Streben nach vorgedachten Resultaten und perfektioniertem Finish verweigert und seine Ziele schlicht durch das Arbeiten mit dem Wirken elementarer Kräfte und dem Sichtbarmachen Ihrer Prozesse erreicht. Somit werden Vorgänge eingeleitet, die durch ihre physischen Entstehungsprozesse die Entfaltungskraft elementarer Vorgänge erfahrbar machen. Sein Ansatz ist somit kurz gesagt, die Herstellung einer Illusion, nämlich die künstliche Produktion, einer „natürlichen Entwicklung“.

Als bildender Künstler arbeitet Glisman spartenübergreifend in den Bereichen Installation, Skulptur, Video und neue Medien.

Text: Maria Wildeis, 2013

 

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